LandDeutschland
Ausbildung/Beruf
Zimmermeister und Restaurator
Beruf
führt seit 1992 zusammen mit seinem Bruder Hans-Jörg den vom Vater übernommenen Betrieb Bernardi GmbH in Völklingen im Saarland
Beruflicher Werdegang (Kurzform)
gelernter Zimmerer, Zimmermeister und Restaurator, führt seit 1992 zusammen mit seinem Bruder Hans-Jörg den vom Vater übernommenen Betrieb Bernardi GmbH in Völklingen im Saarland
Seit wann engagieren Sie sich bei nationalen Berufswettbewerben?
Die nationalen Berufswettbewerbe kenne ich schon seit meiner Gesellenprüfung 1980. Meinen ersten Bundesleistungswettbewerb erlebte ich live in Kassel im Jahre 2000. Von 2001 bis 2004 bin ich dann jährlich zu den Bundesleistungswettbewerben gefahren und durfte anfangs von außen und später auch beim Bewerten meinem Vorgänger Heinz Hellmuth zusehen, bzw. später auch helfen. Im Jahre 2005 habe ich die Arbeit von Heinz Hellmuth als Vorsitzender des Bewertungsausschusses für die Bundesleistungswettbewerbe im Zimmererhandwerk übernommen und bin seitdem hierbei aktiv.
Seit wann engagieren Sie sich bei der Zimmerer-Europameisterschaft?
1996 wurde ich gefragt, ob ich als Betreuer der Deutschen Teilnehmer beim 2.EBW in Friedrichshafen tätig sein will. Ich habe sofort ja gesagt und habe seitdem Feuer gefangen und habe versucht, nach meinem Wissen die Teilnehmer bestens zu unterstützen und zu betreuen. Zusammen mit den Ausbildern Roland Schumacher, Jens Volkmann und Holzbau Deutschland haben wir ein gutes Team zur Vorbereitung der Deutschen Teilnehmer auf die Beine gestellt. Seit dem Jahr 2006 bin ich dann als Nachfolger von Heinz Hellmuth als Deutscher Experte beim EBW aktiv.
Warum engagieren Sie sich als Experte?
Weil es einfach Spaß macht dabei zu sein! Durch meine ganzen Tätigkeiten im Laufe der Jahre in der Berufsbildung habe ich mich immer besonders für die Wettbewerbe im Zimmererhandwerk engagiert und viel meiner Freizeit geopfert. Ich habe in den Jahren viel gelernt und gesehen, wie wir als Team aus jungen Gesellen hervorragende Handwerker mit Fertigkeiten über Meisterniveau formen konnten. Es hat mich immer fasziniert und so ist es auch heute noch, wenn ich die Begeisterung, das Engagement und die Fortschritte bei den Teilnehmern bei den Berufswettbewerben und der Nationalmannschaft sehe.
Was war ihr schönstes EM-Erlebnis?
Alle Erlebnisse bei der EM waren schön. In der Zeit als Betreuer sowie auch als Experte. Besonders schön finde ich es Freunde hierbei zu treffen und zu bekommen. Noch schöner ist es jedoch, wenn man erfolgreich ist. Dies hat das Team in der letzten Zeit gut hingekriegt. Es ist schön, dem engagierten Kämpfen der Teilnehmer zuzusehen, die Emotionen zu erleben wie junge Menschen über sich hinauswachsen und dem Stress, dem sie ausgesetzt sind, zu bewältigen und natürlich auch die Höhen und Tiefen des Wettbewerbs zu erfahren. Ich kann nicht sagen, was ist mein schönstes EM-Erlebnis. Ich möchte keine EM missen, bei der ich dabei war. Dies sind Erlebnisse, bei denen ich die Möglichkeit habe, als einer von wenigen in Europa dabei zu sein. Jeder Wettbewerb bringt Freunde, Erlebnisse und positive Emotionen. Jeder Wettbewerb auf seine eigene Art. Wenn es mal keinen Spaß mehr macht, dann ist es Zeit aufzuhören und anderen die Möglichkeit zu geben viel zu erleben.
Auf die EM 2012 in Stuttgart freuen Sie sich, weil …?
Weil es ein tolles Event wird. Davon gehe ich einfach aus. Wir haben hier in Deutschland auf der Messe Dach und Holz die besten Möglichkeiten Europa zu zeigen, wozu junge Leute fähig sind in Ihrem Beruf zu leisten und wir können damit die beste Werbung für unseren Beruf machen. Besonders freue ich mich natürlich mit meinen ganzen Kollegen, den Teams aus Europa hier einen Wettbewerb durchzuführen, mit zum Gelingen dieser Veranstaltung beizutragen und neue Freunde und Eindrücke in Stuttgart zu erleben und zu gewinnen. Ich werde hierfür „ Alles geben“ !!!!
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