Seit dem Jahr 1994 führt die Europäische Vereinigung des Holzbaus (E.V.H.) alle zwei Jahre die Zimmerer-Europameisterschaft durch. Wie auch bei den nationalen Berufswettbewerben müssen bei der EM in einer bestimmten Zeit anspruchsvolle Dachstuhlmodelle oder Holzpavillons gebaut werden, die anschließend von einer Expertenjury bewertet werden. Ziel ist es, den besten Zimmerer und die beste Zimmerer-Nation Europas zu ermitteln. Es gibt eine Einzel- und eine Nationenwertung.
Die teilnehmenden Länder entsenden maximal drei Zimmerer zur Europameisterschaft. Zur Teilnahme berechtigt sind Fachkräfte, die ihre Ausbildung im Beruf Zimmerer abgeschlossen haben und maximal 23 Jahre alt sind.
Mit der Zimmerer-EM will die E.V.H. das Berufsbild des Zimmerers in den Blickpunkt der Öffentlichkeit rücken und auf die Ausbildungsleistung des Holzbaus in Europa hinweisen. Die EM gibt einen Überblick über den Ausbildungsstand im Zimmererhandwerk in den einzelnen Teilnehmerstaaten. Außerdem werden mit dem europäischen Berufswettbewerb die Nachwuchskräfte im Holzbau gefordert, Bestleistungen weit über Meisterniveau im Wettbewerb zu zeigen.
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